Karl Olsberg - Mirror Review

Review: Karl Olsberg – Mirror

Mirror, das ist im Grunde die Weiterentwicklung von Alexa, Siri & Co. Ein düsterer Blick in die Zukunft der elektronischen Gadgets, die uns als digitale Assistenten das Leben vereinfachen sollen. In Karl Olsbergs Thriller allerdings schießen sie über das Ziel hinaus.


Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um dich glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht. Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen. Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …


Ein durchaus spannender Roman über das Gewissen eines Firmenchefs, der seinen eigenen Entwicklungen nicht mehr traut, einer Journalistin, die zu viel wissen möchte, einer fast an den digitalen Assistenten zerbrochenen Liebe, fanatischen Fans und gejagten Gegnern einer Zukunft die nicht ganz so rosig ist wie sie sein sollte.

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