Mystery

Markus Sakey – Afterlife

Spannend, rasant und mit vielen unerwarteten Wendungen sowie einem interessanten Finale.


Ein Scharfschütze versetzt Chicago in Panik: Achtzehn Menschen hat er heimtückisch erschossen. FBI-Agent Will Brody und seine Vorgesetzte Claire McCoy brennen darauf, den Killer zu überführen. Dann gerät Will selbst in einen Hinterhalt. Eine tödliche Explosion zerfetzt die Luft, tausende Glassplitter bohren sich in seinen Körper. Doch er wacht auf, ohne jeglichen Kratzer. Seine Leute sind verschwunden. Er ist allein. Um ihn herum liegt Chicago im Dunkeln. Willkommen im Jenseits.


Klingt spannend? Ist atem(be)raubend. Das ein oder andere Mal hab ich tatsächlich beim Umblättern die Luft angehalten weil die Spannung es nicht anders zugelassen hat. Ein bisschen wie bei einem nervenaufreibenden Film. Und genau so liest sich Afterlife auch. Wie das perfekte Drehbuch eines Hollywood-Blockbuster. Feinstes Action-Kopfkino.

Während andere Autoren ihre Hauptdarsteller gerne in epischer Breite einführen und versuchen über die Zeit eine Beziehung zwischen Leser und Protagonisten aufbauen zu lassen, geht Marcus Sakey hier einen direkteren Weg. Ein echter Pageturner, der wirklich wenige langatmige Passagen hat und kaum Möglichkeiten zum weglegen des Buches bietet.

Genau so wie der Heckenschütze nur als Mittel zum Zweck für die Geschichte scheint, ist der Tod von Agent Brody nicht das Ende, sondern tatsächlich erst der Anfang von allem. Und ich muss an dieser Stelle wirklich aufpassen nicht zu Spoilern, denn es gibt im weiteren Verlauf der Story sehr viele, fast schon geniale Plot-Twists, die auf ein überraschendes und überragendes Ende hinarbeiten.

Afterlife, erschienen im EditionM Verlag bei Amazon (Affiliate Link)

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