Fliegen ohne Flugscham: E-Flugzeuge und synthetisches Kerosin

Auch wenn Fliegen sicherlich nicht schadstoffarm ist, so führen oft keine Wege am Flughafen vorbei. Ob man will oder nicht. Auch die Luftfahrtindustrie muss sich dem Klimawandel stellen und Alternativen suchen.

Während Lufthansa auf moderne Maschinen mit neuerer Technik und weniger Gewicht, sowie von Wissenschaftlern aus Schleswig-Holstein hergestelltes synthetisches Kerosin setzt, werden bei Konkurrent Easyjet bereits die Weichen für E-Flugzeuge gestellt.

Doch das ist zumindest in der Größenordnung der heutigen Passagierflugzeuge noch Zukunftsmusik.

Zwar gibt es bereits E-Flugzeuge, wie die der slowenische Firma Pipistrel, die aber in etwa dem E-Smart auf der Straße entsprechen. Die israelische Firma Eviation hat zumindest schon mal einen Prototypen für bis zu 9 Passagiere und einer Reichweite von rund 1.000 Kilometern gebaut.

Foto: Airbus

Airbus und Rolls-Royce arbeiten derzeit an einer vielversprechenden Zwischenlösung. Der E-Fan X ist ein Hybrid-Modell und somit schon mal ein Vorgeschmack der kommenden Flugmöglichkeiten. Bis wir allerdings in den heutigen Jumbos mit um 200 Mitfliegern Emissions-Frei um die Welt jetten, werden wohl noch ein paar Jahren vergehen.