Eine neue deutsche Pop-Poetin: Wilhelmine!

Ich bin bekennender Fan von guter, handgemachter Musik mit deutschen Texten. Da steckt eben noch Herzblut drin. Neben Madeline Juno, Lea, oder Phillip Poisel kommt nun ein neuer Name hinzu:

Wilhelmine – so nennt sich die Berliner Künstlerin, die heute mit „Meine Liebe“ ihre Debüt-Single veröffentlicht. Aufgewachsen in einem besetzten Haus in Berlin-Kreuzberg und im Wendland, macht Wilhelmine deutschsprachigen Pop mit einer überraschenden Kante – ein außergewöhnliches Zusammenspiel aus Beats und organischen Sounds mit hochemotionalen Texten. Wenn Wilhelmine singt, hört man ihr Berliner Mundwerk gleich heraus. Sie spricht alles an, was sie denkt. Und ihr „alles“ ist eben nicht nur leicht. Ihre Songs spiegeln ihre Freiheit und ihr Verliebtsein ebenso wie Erfahrungen mit Sucht und Ressentiment.

„So wie ich bin darf ich hier nicht sein“ – in ihrer Debüt-Single lädt uns Wilhelmine ein, ein Stück ihres bisherigen Weges mit ihr zu gehen. „Ich verlieb’ mich viel zur gern / Um mich dafür zu erklären / Wie es ist für mich / Mit einer Frau an meiner Hand / Warum ist meine Liebe deiner Rede wert?“, liefert sie zu federnden Pop-Klängen, warmer Instrumentierung und jubilierenden Bläsern ein euphorisierendes Statement der Befreiung.

„Das Lied basiert auf meinen Lebenserfahrungen und ist ein Fragen: Warum ist meine Liebe deiner Rede wert? Warum erlaubst du dir, über meine Liebe zu urteilen? Ich tue das ja auch nicht mit deiner Liebe“,

Wilhelmine

Irgendwo zwischen zwanzig und dreißig, zwischen Verlorensein und Neusortieren, erzählen ihre Songs vom Nichts-Haben und Sich-Wiederfinden, von Aufschwung und Zuversicht, von der Reise, von Sehnsüchten, vom Anfang, vom Antrieb, vom Lachen, von der Liebe. Und von den kostbaren Momenten, in denen sie die Welt für einen Augenblick anhält.

Übrigens: heute Abend tritt Wilhelmine ab 19 Uhr live im Rahmen des Festivals of Lights am Berliner Ostbahnhof auf. Aura Dione, Lahos und Two Year Vacation spielen ebenfalls. Falls ihr in der Gegend seid und Zeit habt: schaut vorbei!